Das Farbenbuch

Pigmente • Pigmentanalysen • Farbgeschichten

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480 Seiten

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über 700 Farbmuster

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60 textile Färbungen

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16 Pigmentanalysen

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Einzigartiges Druckverfahren:
15-Farben-Druck

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Subskriptionspreis:

CHF 159.–

Ab Bucherscheinung:

CHF 179.–

Erscheint im Frühling 2022
der Nachfolger des
vergriffenen Buches
Farbpigmente Farbstoffe Farbgeschichten

Das Herzstück: ein einzigartiges Kompendium der Pigmente und Farbstoffe
Das Kompendium mit etwa 400 Pigmenten und Farbstoffen umfasst eine weite Palette an Farbmitteln und ist neu nach chemischen Kriterien gegliedert. Der Einbezug von über 30 Gemälden und anderen Kunstwerken (z.B. Fresken) aus allen Epochen der Malerei verknüpft die Welt der Farbmittel direkt mit der Kunstgeschichte.
18 Pigmentanalysen von Gemälden und anderen Kunstwerken erweitern das Blickfeld und stellen ebenfalls Bezüge zur Kunstgeschichte her. Kenntnisreich und innovativ hat Juraj Lipscher die Auswahl der Werke vorgenommen und die Analyseergebnisse dargestellt. So wird bereits im Kompendium die Frage nach der materiellen Grundlage der Malerei in vielfältiger Weise beantwortet.

Zur systematischen Ordnung des Kompendiums

​Ursprünglich wurden Farben fast ausschliesslich aus der Natur geschöpft: Mineralien, Pflanzen und tierische Stoffe waren die materielle Basis zur Herstellung von Pigmenten und Farbstoffen. Durch tiefgreifende Entwicklungen in der Chemie wurden natürliche Farben seit dem 18. Jahrhundert immer mehr durch synthetisch hergestellte ersetzt, sodass heutzutage eine fast unbegrenzte Zahl an Pigmenten und Farbstoffen zur Verfügung steht. Das Farbbuch stellt eine reichhaltige Auswahl davon vor: Alle Farbmittel, die historisch von Bedeutung waren, sind dargestellt, von der Ur- und Frühgeschichte bis hin zur Gegenwart.

Ordnung
Die systematische Ordnung der Pigmente und Farbstoffe richtet sich nach Herkunft und Entstehung, was viele Vorteile mit sich bringt. So weisen Pigmente gleicher Herkunft meistens enge chemische Verwandtschaften auf, sind sich folglich in ihren Eigenschaften ähnlich und eignen sich darum für dieselben Bindemittel. Alle bisher bekannten Pigmente und Farbstoffe lassen sich auf diese Weise in organische und anorganische Farbmittel unterteilen. Innerhalb der Kapitel findet eine Unterscheidung zwischen natürlichen und synthetischen Farbmitteln statt. Bei den anorganischen Farbmitteln bietet sich weiter eine Gruppierung nach chemischer Zusammensetzung an, die vor allem für Fachleute von Bedeutung ist. So ergeben sich die folgenden vier Kapitel:

Anorganische Farbmittel
1.  Natürliche Mineralfarben / Erdfarben
2. Synthetische Mineralfarben

Organische Farbmittel
3. Natürliche Tier- und Pflanzenfarben
4. Synthetische organische Farben

Zum schnellen Auffinden der Pigmente und Farbstoffe enthält der Band am Ende ein alphabetisches Verzeichnis.

1. Natürliche Mineral- und Erdfarben

Natürliche Mineralpigmente werden seit Jahrtausenden aus Erden, Mineralien und Gesteinen, auch aus Edelsteinen gewonnen. Natürliche Mineral- und Erdfarben werden aus den Rohmaterialien durch Mahlen, Sieben und Schlämmen hergestellt. Durch das Brennen von Erden können weitere Farbnuancen, wie zum Beispiel gebrannter Ocker oder gebrannte Umbra, erzeugt werden.

1    Beschreibung des Farbmittels

2   Beispiel eines Freskos

3   Pigmentabbildung

4   Farbmuster

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2. Synthetische Mineralfarben

​Bereits in der Antike (Ägyptisch Blau, Bleiweiss), aber vor allem in neuerer Zeit (etwa ab 1700) werden durch chemische Verfahren aus Mineralien künstliche Pigmente mit vielen verfügbaren Farbnuancen gewonnen. Als Rohstoffe für die Herstellung dieser Pigmente können natürliche Mineralien oder auch andere chemische Stoffe dienen.

1    Beschreibung des Farbmittels

2   Beispiel eines Gemäldes

3   Farbmuster

4   Pigmentabbildung

Pigmente_Beispielseite_2.png

3. Natürliche Tier- und Pflanzenfarben

​Aus tierischen und pflanzlichen Stoffen werden seit Urzeiten Pigmente und vor allem auch Farbstoffe gewonnen. Nur selten produziert die Natur in diesem Bereich Farbmittel als unlösliche Pigmente. Beispiele dafür sind Sepia, Indigo oder Rebenschwarz.

1    Beschreibung des Farbmittels

2   Chemische Formel

3   Beispiel eines Gemäldes

4   Rohstoff

5   Pigmentabbildung

6   Textile Färbung

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4. Synthetische organische Farben

​In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelang es, aus Steinkohleteer Phenol und Anilin zu gewinnen und daraus dann die ersten synthetischen organischen Farbstoffe herzustellen. Bis heute hat die chemische Industrie weit über hunderttausend synthetische Farbstoffe für die verschiedensten Anwendungen entwickelt.

1    Farbmuster

2   Chemische Formel

3   Beschreibung des Farbmittels

4   Rohstoff

5   Pigmentabbildung

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Pigmentanalysen

Das Kompendium beinhaltet 16 Pigmentanalysen von Gemälden und anderen Kunstwerken, die detailliert darlegen, welche Farbmittel in einem bestimmten Zeitraum erhältlich waren und wie die Künstlerinnen und Künstler ihre Materialien eingesetzt haben. Das Farbbuch stellt damit einen fundierten Praxisbezug zu den wichtigsten Epochen der Kunstgeschichte her.

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Farbgeschichten

Ein breit gefächertes Kollektiv der Autorinnen und Autoren bürgt für die Qualität und Vielfalt der sorgfältig recherchierten Texte. In 20 ausgewählten Farbgeschichten wird eine breite Palette von Farben beleuchtet und unterhaltsam und spannend präsentiert.

Einleitung: Farbe – eine Wortforelle
Die ersten Farben der Menschheit: Schwarz, Rot, Gelb, Weiss
Ägyptisch Blau und Ägyptisch Grün: Die frühesten künstlich hergestellten Farben
Gelb – Die Farbe der Sonnenblumen: Gummigutti, Safran und Auripigment
Malachit: Heiss umkämpfter Rohstoff Kupfer

Grün – Teuflisch schön: Von giftigen Kleidern und ­tödlichen ­Tapeten
Ultramarin: Das Pigment von jenseits der Meere
Waid und Indigo: Ein Textilfarbstoff schreibt Weltwirtschaftsgeschichte
Purpur: Kaiserlicher Farbstoff aus Schneckensekret
Violett: Mangan, Kobalt und Ultramarin für die Impressionisten
Schwarz: Magische Farbe des Lichts und der Dunkelheit
Bleifarben: Bleiweiss, Mennige, Bleizinngelb
Die Farbe Grau: Eminenzen und Alleskönner
Karminrot: Einst für edle Stoffe, heute für Food, Drinks und Lippenstift
Türkischrot: Schweizer Tücher gehen um die Welt
DPP Ferrarirot: Die Entwicklung einer neuen Pigmentklasse
Die Pigmente des 21. Jahrhunderts: Vantablack, YInMn-Blau    
Mumie: Sie war noch nicht 2100 Jahre alt und gab ein schönes Braun.
Farbige Götter: So bunt war die Antike
Manganblau: Auf der Suche nach dem apulischen Blau
 

1    Text

2   Grosse Illustration

3   Legende

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1    Text

2   Kleine Illustration

3   Legende

  Grossflächige Farbmuster

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