Farben Pigmente

Erscheint im Herbst 2021
der Nachfolger des
vergriffenen Buches
Farbpigmente Farbstoffe Farbgeschichten

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1. Natürliche Mineral- und Erdfarben

Natürliche Mineralpigmente werden seit Jahrtausenden aus Erden, Mineralien und Gesteinen, auch aus Edelsteinen gewonnen. Natürliche Mineral- und Erdfarben werden aus den Rohmaterialien ­durch Mahlen, Sieben und Schlämmen hergestellt. Durch das Brennen von Erden können weitere Farbnuancen, wie zum Beispiel gebrannter Ocker oder gebrannte Umbra, erzeugt werden.

1    Beschreibung des Farbmittels

2   Beispiel eines Freskos

3   Pigmentabbildung

4   Farbmuster

2. Synthetische Mineralfarben

Bereits in der Antike (Ägyptisch Blau, Bleiweiss), aber vor allem in neuerer Zeit (etwa ab 1700) werden durch chemische Verfahren aus Mineralien künstliche Pigmente mit vielen verfügbaren Farbnuancen gewonnen. Als Rohstoffe für die Herstellung dieser Pigmente können natürliche Mineralien oder auch andere chemische Stoffe dienen.

1    Beschreibung des Farbmittels

2   Beispiel eines Gemäldes

3   Farbmuster

4   Pigmentabbildung

3. Natürliche Tier- und Pflanzenfarben

Aus tierischen und pflanzlichen Stoffen werden seit alter Zeit Pigmente und vor allem auch Farbstoffe gewonnen. Nur selten produziert die Natur in diesem Bereich Farbmittel als unlösliche Pigmente. Beispiele dafür sind Sepia, Indigo oder Rebenschwarz.

1    Beschreibung des Farbmittels

2   Chemische Formel

3   Beispiel eines Gemäldes

4   Rohstoff

5   Pigmentabbildung

6   Textile Färbung

4. Synthetische organische Farben

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelang es, aus Steinkohleteer Phenol und Anilin zu gewinnen und daraus dann die ersten synthetischen Farbstoffe herzustellen. Bis heute hat die chemische Industrie weit über hunderttausend synthetische Farbstoffe für die verschiedensten Anwendungen entwickelt.

1    Farbmuster

2   Chemische Formel

3   Beschreibung des Farbmittels

4   Rohstoff

5   Pigmentabbildung

Zur systematischen Ordnung des Kompendiums

Ursprünglich wurden Farben fast ausschliesslich aus der Natur geschöpft: Mineralien, Pflanzen und tierische Stoffe waren die materielle Basis zur Herstellung von Pigmenten und Farbstoffen. Durch tiefgreifende Entwicklungen in der Chemie wurden natürliche Farben seit dem 18. Jahrhundert immer mehr durch synthetisch hergestellte ersetzt, ­sodass heutzutage eine fast unbegrenzte Zahl an Pigmenten und Farbstoffen zur Verfügung steht. Band I stellt eine reichhaltige Auswahl davon vor: Alle Farbmittel, die historisch von Bedeutung waren, sind dargestellt, von der Ur- und Frühgeschichte bis hin zur Gegenwart.

Ordnung
Die systematische Ordnung der Pigmente und Farbstoffe richtet sich nach Herkunft und Entstehung, was viele Vorteile mit sich bringt. So weisen Pigmente gleicher Herkunft meistens enge chemische Verwandtschaften auf, sind sich folglich in ihren Eigenschaften ähnlich und eignen sich darum für dieselben Bindemittel. Alle bisher bekannten Pigmente und Farbstoffe lassen sich auf diese Weise in organische und anorganische Farbmittel unterteilen. Innerhalb der Kapitel findet eine Unterscheidung zwischen natürlichen und synthetischen Farben statt. Bei den anorganischen Farbmitteln bietet sich weiter eine Gruppierung nach chemischer Zusammensetzung an, die vor allem für Fachleute von Bedeutung ist. So ergeben sich die folgenden vier Kapitel:

Anorganische Farbmittel
1.  Natürliche Mineralfarben / Erdfarben
2. Synthetische Mineralfarben

Organische Farbmittel
3. Natürliche Tier- und Pflanzenfarben
4. Synthetische organische Farben

Zum schnellen Auffinden der Pigmente und Farbstoffe enthält der Band am Ende ein alphabetisches Verzeichnis.

Porträts von 333 Pigmenten und Farbstoffen

 

Der Band I Farben Pigmente umfasst 333 Farbmittel, die mithilfe eines einheitlichen Systems erläutert und in ihrer Materialität dargestellt werden. Dazu tragen gemalte und gefärbte Farbmuster auf Papier und Textilien wie auch Fotografien aller Pigmentpulver und Rohstoffe bei.

Kompendium: die Systematik der Texte
Die Texte zur Beschreibung der einzelnen Farbmittel sind durch einen Raster gegliedert, sodass sich bestimmte Informationen gezielt und schnell finden lassen:

N – Namen und Synonyme
C – Chemische Zusammensetzung
V – Vorkommen und Herkunft
P – Produktion und Herstellung
H – Historisches
E – Eigenschaften
A – Anwendungen

30 Gemälde und andere Kunstwerke aus allen Epochen der Malerei sind im Kompendium bestimmten Pigmenten zugeordnet. Das öffnet jedes Mal ein Fenster zur Kunst. Die Fachtexte zu Pigmenten und Farbstoffen verfassen Juraj Lipscher und Stefan Muntwyler in enger Zusammenarbeit. Hierbei ergänzen sich das fundierte Wissen des Chemikers und die handwerkliche Erfahrung wie auch das malerische Wissen des Künstlers.

20 Pigmentanalysen
Das Kompendium beinhaltet 20 Pigmentanalysen von Gemälden und anderen Kunstwerken, die detailliert darlegen, welche Farbmittel in einem bestimmten Zeitraum erhältlich waren und wie sich die neuesten Errungenschaften auf die Malerei auswirkten. Band I stellt damit einen fundierten Praxisbezug zu den wichtigsten Epochen der Kunstgeschichte her.

Glossar
Das Glossar mit rund 300 Stichworten bietet mehr als kurze Erklärungen oder Definitionen. Ausführliche Hinweise, Hintergrundinformationen und Querverweise machen das Glossar zu einer spannenden, lehrreichen Fundgrube.

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